Meister/in im Kfz-Techniker-Handwerk

Der Beruf

Die Gewerbe Kfz-Mechaniker-Handwerk und Kfz-Elektriker-Handwerk sind wegen der rasanten technischen Entwicklung auch auf Meisterebene zu einem Gewerbe zusammengefasst worden. Die Bezeichnung lautet Meister/in im Kfz-Techniker-Handwerk.
Gottfried Schultz und damit auch der/die Kfz-Meister/in kann nun eine breite Palette von Wartungs-, Reparatur-, Diagnose- und Karosseriearbeiten bis hin zur Fahrzeuglackierung anbieten. Die Einsatzmöglichkeiten eines/r Meisters/in im Kfz-Techniker-Handwerk gehen somit über den Rahmen eines einzelnen Ausbildungsberufes hinaus.

Die Meisterprüfung ist Voraussetzung für die selbständige Führung eines Gottfried Schultz Betriebes.

Der Tätigkeitsbereich

Die Aufgabenbereiche der Meister/innen im Kfz-Techniker-Handwerk reichen von den Tätigkeiten in der Werkstatt über die Koordination von Arbeitsabläufen bis hin zur Lehrlingsausbildung.
Meister/innen im Kfz-Techniker-Handwerk können verschiedene Leistungsfunktionen, z. B. eines gesamten Autohauses, des Kundendienstes oder der Werkstatt, übernehmen. Sie stellen Aufträge nach den Kriterien Termineinhaltung, Vollständigkeit, Arbeitsqualität und Zeiterfassung sicher und koordinieren die Werkstattmitarbeiter bei übergreifenden Arbeitsaufträgen. Darüber hinaus kalkulieren sie Reparaturen inklusive Erstellen von Kostenvoranschlägen und unterstützen Gesellen in schwierigen Reparaturfällen. Zu den Tätigkeitsbereichen gehören ebenso die Endkontrolle der Werkstattarbeit, der Ausbildungsergebnisse der Lehrlinge sowie die Organisation von innerbetrieblichen Schulungen.

Voraussetzungen

Um die Weiterbildung zum/zur Meister/in im Kfz-Techniker-Handwerk absolvieren zu können, muss entweder eine abgeschlossene Gesellenprüfung im Kfz-Handwerk oder eine abgeschlossene Gesellenprüfung in einem anderen Handwerk und der Nachweis über drei Jahre Berufstätigkeit im Kfz-Handwerk nachgewiesen werden.

Weiterbildungsinhalte

Werkstoffkunde, Schweißen, Löten; Elektrik/Elektronik; Pneumatik, Hydraulik; Motorentechnik, Antriebstechnik, Fahrwerkslenkung; Räder, Bremsentechnik, elektronische Systeme; Karosserieinstandhaltung, Fahrzeuglackierung; Betriebswirtschaft, Arbeits- und Umweltschutz; Arbeitsstättenrichtlinien, Betriebsorganisation, STVZO

Weiterbildungsdauer

1.600 Stunden (bei Vollzeit-Unterricht ca. 1 Jahr für alle 4 Teile der Meisterprüfung)
   Teil I: Fachpraxis
   Teil II: Fachtheorie
   Teil III: Unternehmensführung
   Teil IV: Arbeitspädagogik





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