IHK ehrt Aus- und Weiterbildungsbeste

Rund 5.000 Auszubildende legten im vergangenen Winter und im Sommer 2019 in 114 kaufmännischen und industriell-technischen Berufen ihre Abschlussprüfung vor der IHK Düsseldorf ab.

Darüber hinaus stellten sich über 2.000 Teilnehmer berufsbegleitend in 46 IHK-Weiterbildungsabschlüssen ebenfalls der IHK-Prüfung. 

Die besten 271 Auszubildenden, also diejenigen, die ihre Ausbildung mit der Note „Sehr gut“ abgeschlossen haben, sowie 30 Weiterbildungsbeste, die ihre Prüfung mindestens mit der Note „Gut“ absolviert haben, wurden am 10. Oktober 2019 vor rund 800 Gästen in der Tonhalle Düsseldorf von IHK-Präsident Andreas Schmitz ausgezeichnet.

„Wie in jedem Jahr ist es mir ein besonderes Vergnügen, heute hier bei Ihnen sein zu dürfen, denn auf sie trifft ganz sicher nicht zu, was Karl Valentin einst zu Protokoll gab: ‚Ich habe Bildung nie mit dem Löffel gegessen, nur mit der Messerspitze!‘
Vielmehr feiern wir Sie heute als IHK-Prüfungsbeste, weil Sie in der Gesamtnote bei Ausbildungsprüfungen ein ‚Sehr gut‘ erreicht haben. Das schaffen jährlich nur rund fünf Prozent aller Prüflinge.

Neben den Ausbildungsbesten ehren wir heute auch die besten Absolventinnen und Absolventen der höheren Berufsbildung, also unsere Fachwirtinnen und -wirte, unsere Meisterinnen und Meister, Fremdsprachenkorrespondentinnen und -korrespondenten sowie Übersetzerinnen und Übersetzer.
Sie alle, meine Damen und Herren, haben gezeigt, dass Sie es wirklich ‚draufhaben‘.“

Sorge bereite ihm hingegen, dass der Fachkräftemangel auch in der Region Düsseldorf längst Einzug gehalten habe. 

Denn die Zahl derjenigen Betriebe, die kaum Bewerbungen erhalten hätten oder nicht alle Ausbildungsstellen hätten besetzen können, nehme kontinuierlich zu. Schmitz wörtlich: 

„Gründe dafür gibt es viele: Weniger Schulabgänger, steigende Abiturientenzahlen mit zunehmender Neigung zum Studium, und natürlich die Tatsache, dass sich die Marktseiten geändert haben:

Wir sprechen heute von einem Bewerbermarkt, der jungen Leuten so ziemlich alle Türen öffnet und in dem die Anbieter, sprich: unsere Unternehmen, diese mit offenen Armen empfangen.“ 

Den Unternehmen versprach Schmitz die Unterstützung der IHK bei der Rekrutierung geeigneter Bewerberinnen und Bewerber, appellierte aber auch daran, ihr „Beuteschema“ zu überdenken.